Herzlich willkommen beim Landesverband der Rassekaninchenzüchter
Württemberg und Hohenzollern e.V.

Der Landesverband der Rassekaninchenzüchter Württemberg wurde bereits im Jahre 1895 gegründet und hat sich schon damals zur Aufgabe gemacht, die Rassekaninchenzucht mit seinen Mitgliedern zu fördern und zu unterstützen, die bereits anerkannten Hauskaninchenrassen zu erhalten und neue anerkennenswerte Rassen herauszuzüchten, eingebunden in eine sinnvolle naturverbundene Freizeitgestaltung, wobei der tierschützerische Gedanke immer vorne anzustellen ist.

Der Landesverband ist den geographisch unterteilten 29 Kreisverbänden übergeordnet und diese dann wiederum zur Zeit dem Verband gemeldeten 468 Ortsvereinen, mit den dementsprechenden Unterabteilungen. Zurzeit hat der Landesverband insgesamt 25.798 namentlich gemeldete Mitgliedschaften. Davon sind 19.127 aktive Kaninchenzüchter, 1.241 Spezialzüchter in den Sondervereinen ( 22 Spezialclubs ), 749 HuK-Gruppenmitglieder in den Selbstverwertergruppen und nicht zuletzt worauf wir besonders stolz sind, 2.981 Jugendmitglieder die im Alter zwischen 6 und 18 Jahren alt und in die Jugendgruppen eingebunden sind.

Die Aktiven Mitglieder, die sich vorwiegend mit der Züchtung der Rassekaninchenzucht und der Verbreitung befassen, werden von ausgebildeten Zuchtwarten angeleitet und unterstützt. Hierzu zählt auch die Empfehlung eine ganz bestimmte Rasse zu züchten, die von mehreren Faktoren abhängig ist. Die Platzfrage, die Futterfrage und nicht zuletzt, die bereits vorhandenen Rassekenntnisse. Zur Zeit sind in der Organisation 98 Rassen in den verschiedensten Farben und Zeichnungsmerkmalen zugelassen, sodass ein jeder Züchter das Richtige für seine Ansprüche aussuchen kann. Die Größe der Kaninchenrassen lässt sich leicht über das Körpergewicht ableiten und geht von 1 kg bei den Farbenzwergen bis zu 7 kg Idealgewicht bei den Deutschen Riesen. Auch sind die Rassen unterteilt in Weiße Rassen, Farbenrassen und Zeichnungsrassen. Die Anforderungen an die einzelnen Rassen sind in einem besonderen Regelwerk, den Bewertungsbestimmungen des Zentralverbandes Deutscher Rassekaninchenzüchter e.V. genauestens beschrieben. Ein wichtiger Baustein ist die richtige Haltung von Kaninchen und die dementsprechende Stallanlage, die eben auch tiergerecht zu erstellen ist. Sehr positiv sind hier die sogenannten Vereinszuchtanlagen, die es gerade im Raum Württemberg gibt, denn es wird immer schwieriger Kleintiere in Wohngebieten zu halten und nach der Landesbauverordnung ist auch die Tierhaltung außerhalb nicht gestattet, mit der Ausnahme der hier ausgewiesenen Zuchtanlagen.

Die Spezialzüchter sind in 22 Clubs Mitglied und werden von dort betreut. Diese Clubs sind ausschließlich für die jeweiligen Rassen zuständig, sodass diese Züchter dort ganz speziell in der von ihnen gezüchteten Rasse angeleitet werden.

In Handarbeits- und Kreativgruppen ( HuK ) haben sich Frauen und Männer zur gemeinsamen Aufgabe gemacht, die Verarbeitung von Kaninchenerzeugnissen in den Vordergrund zu stellen. So werden Kochlehrgänge, Fellnähkurse, aber auch Kreativ- und Bastelkurse, Stickkurse und Strickstunden unter Anleitung von geeigneten Fachkräften abgehalten. Die Präsentation der Werke auf Erzeugnisschauen ist ein besonderer Blickpunkt bei Kaninchenausstellungen.

Die Jugendlichen sind in sogenannten Jugendgruppen zusammengefasst und werden dort von geschultem Fachpersonal sowohl fachlich, als auch überfachlich betreut und angeleitet. Der überfachliche Teil erstreckt sich auf dem Freizeitgebiet in fast allen bekannten Teilen wie: Spiel, Sport und Unterhaltung bei Treffs, Wanderungen und Ausflüge. Nicht unerwähnt sollen die Jugendzeltlager bleiben. Und hier das im zweijährigen Rhythmus stattfindende Landesjugendtreffen, bei dem über 2.000 Jugendliche in einer Zeltstadt zusammenkommen, was ein unvergessliches Erlebnis für die Jugendlichen ist.

Der Landesverband der Rassekaninchenzüchter Württemberg und Hohenzollern e.V. und seine Mitglieder stellen sich in der Öffentlichkeit dar, indem sie das Ergebnis Ihrer Zucht und ihres Tuns auf Ausstellungen präsentieren. In aller Regel führen die Ortsvereine in den Sommermonaten eine Jungtierschau durch, bei der nur Tiere aus dem laufenden Zuchtjahr gezeigt werden, mehr oder weniger um zu zeigen, welche Rassen, mit welchem Erfolg innerhalb des Ortsvereines gezüchtet werden. In den Herbst- und Wintermonaten finden dann die allgemeinen Ausstellungen statt und zwar abgestuft die Lokalschauen der Ortsvereine, nachfolgend die Kreisverbandsschauen, die regional für die Mitglieder der einzelnen Kreisverbände sind. Am Ende einer jeden Ausstellungssaison kommt dann eine Landesverbandsausstellung, bei der die aktiven und jugendlichen Aussteller ihre Kaninchen und die Mitglieder der Handarbeits- und Kreativgruppen das selbst so wunderschön und kreativ Geschaffene dann in den Wettbewerb stellen und im Friedlichen um Meisterehren kämpfen.